Archiv für den Monat: Juli 2007

Sophiencup

53e18d95a2343693bad2a3c0922ea64dAlljährlich wird von Eltern der St. Sophien-Schule das Fußballturnier der katholischen Schulen Hamburgs für die Klassen 5/6 und 7/8 organisiert. In diesem Jahr fand dieses Fußballturnier, das sich inzwischen zum größten Fußballschulturnier Hamburgs entwickelt hat, – es haben über 40 Mannschaften gemeldet – am vergangenen Samstag auf den Plätzen der Schule Langenfort in Barmbek statt. Die jüngste Mannschaft des Turniers, unsere 3. Mannschaft der Klassen 5/6, hat den ersten Platz belegt. Gecoacht wurde diese Mannschaft, wie allerdings auch alle anderen, von zwei Jungen der Klassen 10 sowie einem Altschüler. Wir sind dort insgesamt mit 6 Mannschaften aufgetreten. Allen Mannschaften “Herzlichen Glückwunsch” zu den überragenden Leistungen, besonders natürlich der Klasse 5/6.

Knud Kamphues

Drei Tage Trier, digger

24b794bfefe5126a1ebf2b051a2b228bDie krasseste und – das fanden alle, die mit dabei waren – eindeutig abgechillteste Exkursion dieses Sommers leistete sich kurz vor den Ferien der GK bzw. LK Latein, digger, mit einer Fahrt drei Tage nach Trier, digger. Wer es nicht weiß, Trier liegt eher im Süden so zwischen Thüringen, aber auch nicht weit weg vom Saarland oder Belgien. Darius Shabany sagt, rein theoretisch kann man sogar in drei, na sagen wir vier Stunden von Trier nach Paris fahren, wenn man nicht wüßte, dass man demnächst wieder nach Hamburg muss. Die Jugendherberge in Trier ist direkt neben der Mosel und ziemlich modern, anders als die Schrottkisten in Hitzacker oder Hoisbüttel. Beim Fahrstuhl ist da ein sprechender Vogel, kein Papagei, ‘n echter Beo, digger, in einem Käfig, der ist voll heftig, der kann deutsch-türkisch und begrüßt jeden freundlich (der Vogel natürlich, nicht der Käfig) mit „Hallo, was kuckst du?“ und so. In der JH kann man alle Arten an Sport machen: Fußball, Basketball, Volleyball, Tischtennis, Billard, Schach, Kicker, sogar Klavier, digger, und, wenn man will, auch Joggen auf dem Weg vorne beim Fluss, wo die ganzen Leute spazieren gehen. Ein oder zwei Häuser weiter, nach da, wo jeden Tag die Schiffe herkommen, liegt das Freischwimmbad von Trier, das ist aber wegen Umbau fast immer geschlossen. Wenn man baden will, steigt man am besten direkt in die Mosel, richtig cool ist das z.B. morgens, digger, wenn man aus der Stadt zurückkommt. Im Dunkeln sollte man allerdings aufpassen wegen der Steine, damit man sich an denen nicht die Füße schneidet, und natürlich wegen der Chemieabfälle aus Belgien, die werden meistens nachts ins Wasser geleitet.

Hinter dem Schwimmbad kommt erst ‘ne Tanke, dann ein Burger-King, dann ein Beach-Club und zuletzt ein Supermarkt mit Getränken, das ist voll praktisch, ey. Die Getränke in die Jugendherberge reinzubekommen ist, ehrlich gesagt, kein so großes Problem. Die Leute von der JH wollen zwar, dass man die Sachen aus ihrer eigenen Bar kauft, aber dann tut man die Flaschen, die man woanders gekauft hat, halt eben in den Rucksack, wenn man durch die Eingangshalle geht.
Das Schild, dass alle Gäste auf die Grundschüler Rücksicht nehmen sollen, war übrigens ein Witz, digger. Die Gruppe mit den Grundschülern war, ungelogen, bis drei Uhr nachts auf den Gängen und eindeutig am lautesten, viel lauter als z.B. die Ansgar-Schüler, die für ihre Verhältnisse – man muss schon sagen: extrem – leise waren, vor allem in der ersten Nacht. Max, dem ging’s sowieso schlecht, war z.B. noch vor eins im Bett und Tarek hat – bis auf ein oder zwei Kurze oder sagen wir: maximal drei – den ganzen ersten Abend nichts getrunken.
Mit Abstand das Beste an Trier war, dass im Kino „Shrek 3“ lief. Dadurch konnten endlich auch diejenigen den Film sehen, die ihn bisher noch nicht gesehen hatten, und jetzt wissen alle, auch Iga und Anna, worum es geht. Der Film ist nämlich derbe komisch, digger. Nach dem Kino sind einige aus der Gruppe zum Open-Air-Konzert gegangen, nicht von den Boogie-Pimps, zu denen wollte Chris Lüers eigentlich, sondern von so einer spanischen Folklore-Band. Die spielte an der Porta Nigra für ‘ne geschlossene Gesellschaft: die Männer alle voll fein in schwarzen Anzügen und so. Die Mädchen von denen wollten erst nicht tanzen, digger, und haben gezickt, aber nicht wirklich. Einige sind dann doch mit zur Bühne und danach haben auch die Mütter mitgemacht und die Männer, digger, haben nur noch dumm aus der Wäsche gekuckt. Wenn man fragte, konnte die Band auch Polka spielen und am Ende hat, echt ungelogen, ganz Trier eine Polka nach der anderen getanzt und den Leuten hat das derbe Spaß gemacht, digger, auch den Männern. Eine von den Töchtern, die mit Martin getanzt hat, überlegt, ob sie, wenn sie nächstes Jahr mit der Schule aufhört, nach Hamburg zieht, aber bis dahin ist natürlich ‘ne lange Zeit. Außerdem ist noch nicht klar, ob sie es wirklich gut findet, wenn ihre Söhne, und das werden, wer Martin kennt, nicht wenige sein, jeder bis zum sechsten Geburtstag perfekt Klavier und danach Kampfsport lernen.
Gegenüber von der Jugendherberge, also auf der anderen Seite der Mosel, digger, sind so rote Felsen und da drunter eine Art Weinberg. Den einen Abend sind mehrere da hingegangen und haben ganz komische Trauben gegessen, die waren klein, digger, knallgrün und wenn man sie im Mund explodieren ließ, schmeckten sie derbe sauer. Julian „Golden“ Braun, der aber nicht dabei war, sagt, es kann eigentlich nicht sein, dass das Weintrauben waren, man müßte es nochmal genauer nachprüfen.
In die Felsen sind übrigens, kaum zu sehen, an einer Stelle, wo es in ein Tal reingeht, Treppenstufen gehauen, die führen extrem steil nach oben, digger, auf eine Art Plattform, nicht ganz ungefährlich, und von da kann man unter den Bäumen ‘ne selbstgebaute Hütte sehen. In der Hütte lebt, das ist jetzt richtig cool, ey, jemand wie Johnny B. Goode, anscheinend ein Penner, der hat ein Transistorradio und eine Cola-Dose, beides uralt, digger, und außerdem hat er so Decken, einen Ofen, einen Wasserkanister aus Plastik und ‘ne Spitzhacke – die Sachen lagen da alle ‘rum, er selbst war nicht da oder wartete im Wald und beobachtete einen. Ich denke, ist vielleicht besser, wenn man da nicht wieder hingeht, digger. Herr Dührsen ist, als er die Geschichte gehört hat, voll drauf abgefahren und glaubt, es sei kein echter Penner, sondern der letzte freilaufende Eremit wie im Mittelalter dieser griechische – quatsch: byzantinische – Mönch aus Sizilien (war doch Sizilien, oder?), der in der Porta Nigra sein Zelt aufgeschlagen hat.
Wo wir schon bei sowas sind: besichtigungsmäßig war in Trier zum Glück kein Stress angesagt. Außer Thermen, Dom, Amphitheater, wo sowieso jeder hinrennt, gab es eigentlich nur noch die Dings, äh, die Ausstellung über Konstantin, in die sie uns erst gar nicht reinlassen wollten. Die war dermaßen voll mit Leuten, digger, dass man fast nichts gesehen hat, nach ‘ner halben Stunde sind alle wieder raus. Ach ja, im Haus von Karl Marx, also da, wo er geboren ist, waren auch noch einige, die sich mehr mit Geschichte auskennen wie Karl Heuer. Karl Marx (der aus Trier jetzt) war kein Römer, sondern einer von den Typen, die vor – na sagen wir – rund 50 Jahren in den neuen Bundesländern die DDR gegründet haben. Darius und Julian meinen, das kann – zumindest rein theoretisch – so eigentlich nicht sein, aber Karl, also Karl Heuer, und Dawid wissen mehr darüber.
Karl M.

Abschlussgottesdienst in St. Petri

551183aa5af4dbceba12ef0ac05195c6Unser Schulendgottesdienst für das Schuljahr 2006/07 war in mehrerlei Hinsicht ein besonderer Gottesdienst: Wir durften in der  St. Petri Hauptkirche feiern unter dem Motto: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: du bist mein“ (Jes 43,1). So konnte jedem Familienstress wegen der Zeugnisse der Wind aus den Segeln genommen werden.

FJF KK