Model United Nations in Athen

55f6314c03638a54fd25dd5040f21e43Als Generalsekretärin der SAS Model United Nations (MUN d.i. eine Simulation der Vereinten Nationen für Jugendliche) hatte ich im Oktober im Jahre 2007 wieder die Chance an der MUN der Deutschen Schule Athen (DSA)teilzunehmen. Dort konnte ich meine Kenntnisse erweitern und ausbauen. Als “Delegierte Tunesiens” standen mir einige Aufgaben zu, die mir zunächst sehr schwer erschienen. Da es bei den MUN darum geht die Meinung eines Landes zu vertreten, kann es oft vorkommen, dass man nicht gerade die gleiche Meinung hat: Die Todesstrafe ist im Gesetz Tunesiens verankert, jedoch seit mehr als 10 Jahren nicht mehr angewendet worden. Während des Lobbyings stellte sich heraus, dass ich nicht die Einzige war, die diese Meinung vertreten musste. Daraufhin fertigte ich eine Resolution mit der Delegierten Afghanistans an, die wir der Human Rights Commission präsentierten. Formell dürfen dann zwei Delegierte für die Resolution sprechen und zwei dagegen. So machte ich den ersten Schritt und forderte die Human Rights Commission auf für diese Resolution zu stimmen. Unglücklicherweise stellte sich am Ende der Debatte folgendes heraus: The resolution has failed. Das war für uns definitiv kein erfreulicher Satz. Die “DSA-MUN” war eine gute Gelegenheit die Diplomatie, mit der gearbeitet wird, besser kennenzulernen und sie anzuwenden. Das freie Sprechen vor einem großen Publikum ist sehr gut geeignet, um einerseits seine Redekenntnisse zu stärken, aber auch um sein Englisch zu verbessern. Als Generalsekretärin der “SAS-MUN” würde ich jedem Schüler der SAS raten diese Chance wahrzunehmen, da es nicht nur Spaß macht, obwohl es oft auch sehr anstrengend ist, sondern einem auch hilft viel Neues kennenzulernen und neue Freunde aus der ganzen Welt zu gewinnen.
Mein besonderer Dank geht an Frau Dr. Meyer zu Natrup, die mich auf diese Sitzung vorbereitet hat. Ein sehr großer Dank geht an den Förderverein der SAS, ohne den die Fahrten nach Athen im letzten und in diesem Jahr nicht hätten stattfinden können. Zu guter Letzt möchte ich auch der Schulleitung danken, welche versucht jeden Schüler zu unterstützen.

Evangelia Fassoula