Archiv für den Monat: November 2007

Orchestrale 2007

756a472ef4390569f85bb37345b5f468Die Orchestrale ist für die SAS erfolgreich gelaufen: Unsere 3. Preis. Folgende Schülerinnen und Schüler haben in div. Ensembles mitgewirkt und Preise errungen:
Friederike Horn (Violine), 6 A, Junge Streicher, 1. Preis und Weiterleitung zum Bundeswettbewerb in Wuppertal, Karolina Wochnik (Violine), VSB und Daniel Popek (Violine), 10 B, Junges Streicherforum, 3. Preis, Christopher Lüers (Posaune), 3. Sem., und Philipp Ranitzsch (Posaune), Abi 2004, Mendelssohn-Jugend-Orchester (MJO), 1. Preis und Weiterleitung zum Bundeswettbewerb in Wuppertal.

kk

Paris, je t’aime

f779c57e5940b84be8b5e08c58020f84Studienreise des dritten Semesters in eine Stadt voller Überraschungen.
Warum Paris immer anders ist, als man denkt, mochte sich auch Tom Tykwer gefragt haben, als er seinen Beitrag zur Kurzfilmsammlung ‚Paris, je t’aime’ entwarf, zu deren Besuch zur Vorbereitung der Reise eingeladen worden war. Tykwer zeigt einen jungen, blinden Mann, dessen Freundin, eine Schauspielspielschülerin, ihm eine Trennungsszene so überzeugend vorspielt, dass er sie für wahr hält und fast verzweifelt, bis sie ihn aufklärt.
Mehr Glamour hatte sich die eine erwartet, weniger Kleinkriminalität der andere, der sein Portemonnaie unter dem Eiffelturm einbüßte; billigere Diskos hätten viele gewünscht und weniger Kultur nicht wenige (Louvre UND Musée d’Art moderne – „eines hätte doch gereicht“). Froschschenkel schmeckten einigen nicht so, sondern fast wie Geflügel, und sogar die Franzosen dachte mancher sich anders, jedenfalls nicht so dunkel und bedrohlich. Alle aber hatten mit mehr Rolltreppen in der Métro und anderswo gerechnet und so befanden wir nach einigen Tagen Stadterlebnis per Métro und per pedes: Ganz Paris ist eine Treppe.
Außerdem mochte der Reiseleiter wohl bei einem der Vorbereitungstreffen in seinen Bart genuschelt haben, eine Stadt könne man nicht erfahren, wenn man sie nicht erwandere, doch das hatte wohl niemand ernst genug genommen. So stapfte man also verwundert, aber tapfer durchs Marais, die tausend Treppen des Quartier Montmartre hinauf und hinunter und fühlte sich auf dem dortigen Friedhof dem toten Heinrich Heine schon ziemlich nahe. Möglich, dass daran auch das geistige Getränk vom Vorabend eine gewisse Mitschuld trug…
Überhaupt zeigte sich Paris während unseres Aufenthalts vom 8. bis zum 15. Oktober 2007 von der eher rauen sportlichen Seite: Es war Austragungsort der Weltmeisterschaft im Rugby. Das garantierte volle U-Bahnen und haufenweise Engländer in der Stadt, deren Anwesenheit und Alkoholkonsum in unserem Hotel den Ruf der deutschen Schülergruppe stärker beschädigte, als er es verdient hatte – was dem Reiseleiter die Gelegenheit verschaffte, sein Französisch in einem lebhaften Gespräch mit dem Hoteleigner zu perfektionieren.
Aber nicht alle waren böse mit uns: Das ‚Lycée Molière’ empfing uns überaus freundlich mit Getränken und Kuchen und freundlichen Schülerlotsen zum Besuch französischer Schulrealität, die ‚belle soeur’ des Reiseleiters zum anschließenden Teetrinken und Crêpe-Essen. Zu erwähnen sind auch die spendablen Passanten vor dem Centre George Pompidou, die das von zwei Gruppenmitgliedern engagiert, aber doch nicht ganz professionell vorgetragene Gitarrenkonzert mit Gesang mit 7,50 € entlohnten. Nicht zu vergessen Betty, die Seele des Hotels: eine pensionierte Krankenschwester, deren Rente nicht zum Ruhestand reichte – ihre Freundlichkeit und Fürsorglichkeit machten es absolut notwendig, sie mit auf das Gruppenfoto zum Abschluss der Fahrt zu nehmen und ihr zuzuflüstern: Betty, nous t’aimons.

Andreas Goletz de Ruffray

Studienreise Hintertux 2007

066937f98bd3e3438b93f814f658c9e8Am 6. Oktober machten wir uns auf den Weg nach Hintertux (Österreich), um für eine Woche Ski zu fahren. Nach einer langen Zugfahrt und die Angst jeglichen Anschlusszug zu verpassen, kamen wir erschöpft, jedoch mit guter Laune in unserer Unterkunft dem „Birkenhof“ an. Nach kurzen Nächten erwartete uns am Morgen ein reichhaltiges Frühstück. Gestärkt und mit bester Laune fuhren wir mit dem Postbus zu den Gletscherbahnen und fuhren bis auf 3000m hinauf und genossen dabei den herrlichen Ausblick, der sich uns auf das Zillertal bot. Unsere Mittagspause verbrachten wir im Tuxer Ferner Haus, jenes Restaurant auf 2660m, wo wir das herrliche Wetter noch einmal richtig genießen konnten. Bei Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn etc. entstanden nette, unterhaltsame Gesprächsrunden. Nach dem anstrengenden Skifahren ging es zurück in unsere schöne Unterkunft, wo das Kochen nicht lange auf sich warten ließ. Beim Kochen konnte man ebenfalls seine Mitschüler auch einmal von einer anderen Seite kennenlernen und so wurde das Kochen jeden Abend zum Erlebnis. Alle halfen mit, oft auch, obwohl man gar keinen Küchendienst hatte. Wir waren eine sehr schöne Gruppe, was man auch am Abend deutlich merkte, als wir diesen auf unseren Zimmern ausklingen ließen. Die Reise ging definitiv viel zu schnell vorbei, so dass wir uns bereits am 13. Oktober auf den Weg zurück nach Hamburg machen mussten.

Unser Dank gilt vor allem Herrn Rothehüser, Herrn Stern und „Doc“, aber auch jedem einzelnen, der durch seine Anwesenheit diese Reise bereichert hat.