Archiv für den Monat: Januar 2008

Höllenlärm

0bd3419aecb3e2018b6b43fb3bbbaf98Zu einem riesigen Ereignis für die Klassen 5 – 8 wurden die alljährlichen Sporttage an der SAS vom 28.01.- 30.01.2008. Am Montag spielten die Klassen 5 und 6 um die diesjährige Klassenmeisterschaft und anschließend um die Unterstufenmeisterschaft. Klassenmeister der Klassen 5 wurde die 5A, Klassenmeister der Klassen 6 wurde die 6A. Unterstufenmeister wurde die 6A. Die teilweise technisch hochklassigen Spiele wurden mit Hilfe zweier Schiedsrichter aus den Klassen 7 souverän über die Bühne gebracht. Sehr erfreulich war, dass alle Spiele fair gespielt wurden. Am Dienstag ging es dann mit Zweierball weiter. Ca. 250 Schülerinnen und Schüler machten einen Höllenlärm und feuerten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler unentwegt an. Die besten Nerven in diesem Spektakel zeigten die Klassen 5B und die Klasse 6B. Sie wurden jeweils Klassensieger. Unter einem riesigen Jubel der Beteiligten wurde dann die Klasse 5B Unterstufenmeister, die nach einem Unentschieden in der regulären Spielzeit die Klasse 6B mit dem ersten Wurf besiegte. Der Mittwoch stand im Zeichen von Volleyball und wurde von den 7. Klassen bestritten. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger, aber auch herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten. Großer Dank geht auch an die Schulleitung, die für dieses Turnier die Stunden 5 und 6 und die nachfolgende Hallenzeit zur Verfügung gestellt hat.

G. Stern, Fachleitung Sport

Herr Stolze, Sie schneiden den Käse zu dick!

b6c659c1f84feca0c7935ceff158dee9… mahnt mich eine Schülerin der Klasse 8a.

Inwiefern ist diese Überschrift für die Fahrt der Klassen 8a und 8b nach Mühlbach am Hochkönig symptomatisch, wenn es sich doch um eine Skireise handelt?

Die einsame Abgelegenheit, unabweisliche Enge, spartanische Einfachheit der Skihütte auf der Mitterbergalm führen zu einer neuen Beziehung zwischen Lehrer und Schüler; fernab von Großstadt und Schule lernen sich beide Seiten in der unausweichlichen Nähe der Hütte von einer eher „menschlichen Seite“ kennen, erfahren sich tw. neu in Eigenschaften, Gestimmtheiten, Talenten, Kompetenzen.

Die Klassen versorgen sich in ihrem jeweiligen Haus selbst; sie sind in rotierende Gruppen eingeteilt, die von begleitenden Studienstufenschülern geleitet werden: Frühstück, warmes Essen, Putzen sind abwechseln zu leisten.

Wer einmal für ca. 35 „Menschlein“ (Herr Stern) in fröhlicher Runde Zwiebeln geschält, Fleisch geschnitten, Salat hergerichtet hat; wer dann auf einem nahezu antiken, holzgefeuerten Herd kiloweise Fleisch gebrutzelt und in einem „Menschenfressertopf“ Mengen von Reis oder Nudeln gekocht hat; wer erleben durfte, dass es schließlich der ganzen Gruppe geschmeckt hat; wer dann auch noch den immensen Abwasch und die Reinigung von Arbeitsplatten etc. geleistet hat, der ist nicht nur erleichtert, sondern vor allem stolz auf sich (von einigen wenigen „Schlitzohren“ einmal abgesehen …).

Und was ist mit Ski? Natürlich sind wir auch Ski gelaufen, und zwar ca. zweimal zweieinhalb Stunden am Tag, meistens unter nahezu perfekten Bedingungen: „Blauweiß“ mit Neuschneeauflage. Absolut beeindruckend war es, wie unsere Anfänger das Skilaufen gelernt haben: am ersten Tag nach einigen wenigen Stunden in den Lift, am dritten Tag parallel die steileren Abhänge hinunter, dann alle Lifte und Pisten des Hochkeil-Gebietes erobernd.
Alle haben Skilaufen gelernt, nahezu alle haben daran Spaß gefunden und waren traurig, wenn das Ende eines wieder schönen Skitages nahte. Ein Höhepunkt war sicherlich der Ausflug in das größere Gebiet der Skischaukel, den alle bewältigt und genossen haben, zumindest am „Schönwettertag“
Ein weiterer Höhepunkt war unsere abendliche Fackelwanderung durch die verschneite Bergwelt zu einer benachbarten Alm, wo wir eine sonntägliche Andacht hielten.

Dass diese Skireise ein derart runder Erfolg werden konnte, ist auch zu großem Teil den begleitenden Studienstufenschülern zu verdanken, die sich vorbildlich eingesetzt und Verantwortung für die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler übernommen haben, beim Ski und in der Hütte ein Dream-Team.

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Stern, der in Perfektion diese Klassenfahrt, wie auch viele andere zuvor, bis in jedes Detail geplant, organisiert und durchgeführt hat; man denke nur einmal an die Kalkulation und das Herbeischaffen der Mengen von Lebensmitteln, was nur einen Teil des ganzen Unternehmens ausmacht.

Gab es auf der Hinfahrt im Zug Anlass zu einigen Ermahnungen, durfte sich der geneigte Lehrer auf der Rückfahrt am Lob des begleitenden Zugchefs über die Disziplin der Schülerinnen und Schüler erfreuen; vielleicht auch ein Indiz für eine gelungene Klassenfahrt.

PS. In der Folge der Ermahnung habe ich den Käse zur Zufriedenheit geschnitten

F.R. Stolze

Simulation der Vereinigten Nationen

d7d54f848fba50758fad51ef8616d914MUN – Pressemitteilung Januar 2008:
Wie auch im vergangenen Jahr plant ein Team von Freiwilligen aus dem 3.Semester mit Frau Dr. Meyer zu Natrup die zweite Simulation der Vereinigten Nationen (abgekürzt MUN) an der Sankt-Ansgar-Schule. Diese Simulation soll am 7.Mai 2008 von 12 Uhr bis17 Uhr in der Pausenhalle unserer Schule stattfinden. Es werden zur Realisierung dieser Konferenz ausgewählte Schulen aus Hamburg und Umgebung eingeladen; mit freiwilligen Schülern der Jahrgangs 12-13 gestalten wir die Sitzung. Wie auch die reale UN wird sich die Simulation mit internationalen Fragen und Problemen beschäftigen und sich dieses Jahr auf das politische und ökonomische Komitee konzentrieren. Die teilnehmenden Schüler sollen durch eine solche Veranstaltung die Ideen der UN und deren Grundsätze kennen lernen, aber vor allem die damit zusammenhängenden Ablaufsverfahren anwenden lernen. In Gruppenübungen soll das Schreiben von Resolutionen praktiziert werden.
Für das leibliche Wohl aller Teilnehmer wird die Kantine der Sankt-Ansgar-Schule zuständig sein, dank der Stiftung „Füreinander“ ist das Essen dank Frau Dr. Leenens Vermittlung finanziert. Für Presse und „hohen Besuch“ wird gesorgt. Jeder Schüler erhält am Ende der Veranstaltung ein Teilnehmerzertifikat. Damit die MUN wie 2006 ein Erfolg wird, werden Schüler der Sankt-Ansgar-Schule als Helfer oder Teilnehmer herzlich eingeladen und gebeten, Frau Dr. Meyer zu Natrup zu kontaktieren.

(Für i.d.S.v. Andrea Widok)