Archiv für den Monat: September 2008

Der Sonne nach

Die GAPPies heben ab
An Bord einer Boing 757 der Continental Airlines haben sich die Schueler und begleitenden Lehrer der diesjaehrigen Austauschgruppe aus dem Hamburger Nebel gemacht. Der Wettlauf mit der Sonne war zwar nicht zu gewinnen, ad8438b4a13c090ab615f848b98065427er die Ankunft im kalifornischen Spaetsommer war dennoch triumphal: Saemtliche Austauschschueler der Loyola High School samt Eltern erwarteten uns am internationalen Flughafen LAX von Los Angeles mit einem meterlangen Spruchband “Willkommen Sankt Ansgar Schule”; das Band begleitete uns auch am Sonntagnachmittag zur “Welcome Party” an den Manhattan Strand. Ein Bad im Pazifik, der Zukunft Amerikas, war ein wenig kuehler als erwartet, im Auf und Ab der Wellen und Bilanzen aber durchaus erfrischend und zum “Body-Surfen” wie geschaffen.
 
ag, 30.09.08, 19.00 Ortszeit Los Angeles/USA

Verbotene Liebe – Sturm der Liebe – Im Namen der Liebe – Anna und die Liebe …

6cff4c053c77c297f79f56f42b372fe8SAS – Theaterclub: Ein Besuch in der Kirchenallee am 24.9.08
Eine weitere Telenovela oder – schlimmer noch – daily soap? Nein. Kabale und Liebe von Friedrich Schiller. Die Geschichte von der großen Liebe zwischen dem Präsidentensohn Ferdinand und Luise, der Tochter eines Musikers, bürgerlich. Die Liebenden können nicht zusammenkommen, zu unterschiedlich ist die Herkunft der beiden. Dem tschechischen Regisseur Dušan David Parizek ist eine moderne Inszenierung gelungen, voller Leidenschaft, klar, großartig, frei und ohne verstaubten Ballast.
Luise und Ferdinand sitzen auf der fast leeren und nach zwei Seiten offenen Bühne – sie ist in den Zuschauerraum hineingebaut – vorne auf der Rampe. Und sind leidenschaftlich verliebt, das sieht der Zuschauer, das spürt er. Die große Liebe. Sie scheitert an der Macht, dem Standesdünkel, der Überheblichkeit und der Intriganz der Alten. Julia Nachtmann und Aleksandar Radenkovi_ – er neu im Hamburger Ensemble – überzeugen als Liebende auch die zahlreichen Jugendlichen, die im Theater sitzen und der Aufführung gebannt folgen. Bereits in der ersten Szene wird dem Zuschauer deutlich: Für die Liebe gibt es nichts als die Liebe – obschon: Luise erinnert Ferdinand an ihre bürgerliche Herkunft, an ihre soziale Stellung. Wie banal für ihn, daran auch nur zu denken. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf. So will es Schiller, so wollen es die Verhältnisse. Ferdinand spürt es: Gegen diesen Vater und seine Kabale kann er seine Liebe nicht durchsetzen, er versucht die so leidenschaftlich geliebte Freundin zur Flucht zu bewegen. Der Intrigant Wurm – wie überzeugend es Philipp Otto gelingt, ihn zu verkörpern!! – fühlt: Seine Stunde ist gekommen. Für das Liebespaar gibt es keine gemeinsame Zukunft. Nicht für Ferdinand, jenen zarten, emphatischen und zugleich stürmischen Liebeswüstling, und nicht für Luise, die für Ferdinand und ihrer Liebe zu ihm die Liebe zu Gott vernachlässigt. – Und dann ist da noch die Lady Milford mit ihrer interessanten Biografie: Lasziv und mondän überzeugt Ute Hannig. Nicht zu vergessen Ferdinands Vater, der Präsident, ein Wiedersehen mit Lukas Holzhausen: Aalglatt, zynisch, hinterhältig, machtbesessen, modern, ein berechnender Widerling. Im Zeitgeist 2008. Und Luises Eltern: Julia Koren und Michael Prelle, verständige liebenswerte Bürgersleute, eine Mutter, der die Liaison der Tochter auch schmeichelt, ein Vater, der die gesellschaftlichen Zwänge realistisch einschätzt. Und so kommt es, wie es kommen muss. Eben nicht Verbotene Liebe, eben nicht Sturm der Liebe, eben nicht Anna und die Liebe….
Fast 60 SchülerInnen der SAS folgen der herausgehobenen Aufführung konzentriert und gespannt, belohnen die SchauspielerInnen – wie es das Publikum insgesamt tut – mit begeistertem Applaus. Ein wirklich toller Theaterabend in der größten deutschsprachigen Bühne, dem Deutschen Schauspielhaus an der Kirchenallee in Hamburg.
 
Helge F. Sturm | kk 26.9.08

Sextaner lernen sich kennen

582537becbe353ad2b636f6f062b53d6In dieser Woche fanden die Kennenlerntage der Fünfklässler am Drüsensee bei Mölln statt. Jeweils zwei Klassen waren dort für knapp drei Tage. Gemeinsame Aktionen wie Wanderung, Fußballturnier und Singen, aber vor allem um das bessere Kennenlernen innerhalb der Klasse standen auf dem Programm.
Spiele oder die “legendäre Drüsensee-Ralley” brachten die Schülerinnen und Schüler untereinander näher.
Insgesamt waren es sehr intensive und schöne Tage, die wie immer zu kurz waren.

FJF/BW/kk 26.09