Archiv für den Monat: April 2009

Pamplona

3b29d2abc5574ccd4b5f09fdce549220Wilde Kanufahrten, mutige Bergsteigeaktionen und interessante Ausflüge: Das ist nur ein Teil unserer Erlebnisse in Pamplona.
Vom 20.03.09 bis zum 4.03.09 sind wir, Schüler der neunten Klasse, nach Spanien geflogen!
Wir waren alle zufrieden mit unseren Gastfamilien und unsere Mitschüler waren alle sehr nett. Mit einer Mischung aus Englisch, Deutsch und überwiegend Spanisch konnten wir uns gut verständigen.
Nachmittags haben wir uns spaßigen Ausflügen gewidmet. Beispielsweise sind wir in die Wüste gefahren.
Die Woche in Spanien hat uns allen Spaß gemacht, unser Spanisch hat sich verbessert und wir haben nun eine neue Adresse für den nächsten Urlaub!

Ruth, 9c

„Doch dieser deutsche Zukunftsduft…“

ac51bde3b403f48dcf3b300becb8cbdaStarkes Ansgar-Kontingent am 18.4.2009 bei der Großdemo gegen das Schulreformchaos Ein gutes Drittel der Lehrerschaft, zahlreiche Eltern und Schüler und Schülerinnen aller Klassenstufen sind dem Aufruf der Elternvertretung zur Teilnahme an einer der größten Demonstrationen zu Hamburger Schulthemen überhaupt gefolgt. „Für den Erhalt erfolgreicher Schulformen“ stand auf einem Plakat, das alle Ansgarianer unterschreiben könnten: Die Sankt-Ansgar-Schule gehört nicht nur zu den größten Hamburger Gymnasien, sie hat auch einen der höchsten Prozentsätze von Schülern mit Migrationshintergrund und schneidet bei den Hamburger Vergleichsarbeiten und im Abitur überdurchschnittlich ab. Sie hat erreicht, was sich die Schulveränderer auf die Fahnen geschrieben haben, wird aber unter den Zwangsmaßnahmen aktueller Schulpolitik massiv leiden. Zudem droht auch ihr schon jetzt der Reform-Infarkt: Lehrerarbeitszeitmodell, Zentralabitur, schriftliche Überprüfungen, Vergleichsarbeiten, achtjähriges Gymnasium, Profiloberstufe und jetzt die Primarschule – „Bildung braucht Ruhe!“ Grund genug, sich neben den grübelnden Heinrich Heine auf den Rathausmarkt zu stellen und den Schulformen und Gesellschaftsschichten übergreifenden Protest zu beklatschen. Einmal musste ich mich an den Bronzedichter klammern, um nicht ins Gedränge zu stürzen, und aus dem Innern schien der ungeliebte Sohn der Stadt mir zuzuraunen: „Doch dieser deutsche Zukunftsduft/Mocht’ alles überragen/Was meine Nase je geahnt – /Ich konnt’ es nicht länger ertragen“. Und dann, leiser noch: „Doch ach, da kommt die Goetsche schon/mit ihrer Zensorschere!//Die Schere klirrt in ihrer Hand,/Die wilde Hexe rückt so schnelle/Dir auf den Leib – sie schneidet ins Fleisch – /Es war die beste Stelle.“

ag | 20.4.09

Jugendoffiziere berichten über ihren Einsatz in Afghanistan

810dcb96cc5caf6dbe49e0d4b3e304a1Am 8. April 2009 lud der GMK-Grundkurs von Dr. Meyer zu Natrup Herrn Hauptmann Unger und Herrn Hauptmann Radau ein, zum Thema “Bundeswehr und Wehrhafte Demokratie” über die Aufgaben der Bundeswehr in Afghanistan zu berichten. Denn seit den Anschlägen vom 11.9. 2001 steht auch die deutsche Sicherheitspolitik vor neuen und komplexen Herausforderungen. Demzufolge stehen die sog. Präventivaufgaben der Bundeswehr in Afghanistan oben auf der Agenda unserer Politik.
Wir wollten wissen, was genau getan wird und wie diese Aufgaben bewältigt werden. Was macht ein Soldat dort und wie ist er zum Beispiel untergebracht? Wie seiht es mit seiner Sicherheit aus. Was erlebt er? Wenn wir 60 Jahre Grundgesetz feiern, dann wollen wir auch wissen, wie wir unsere Verfassung unter den veränderten sicherheits- und außenpolitischen Bedingungen leben. Die beiden Jugendoffiziere blieben keine Antwort schuldig, allein die Zeit reichte mal wieder nicht, um unsere Neugierde zu befriedigen.

MzN 15.4.09