Archiv für den Monat: November 2011

Vorlesewettbewerb 2011

da1a7ab0835752367bd692cec8707ac1Mit großem Engagement haben die 6. Klassen den diesjährigen
Vorlesewettbewerb ausgetragen. Bereits in den Vorrunden in den einzelnen Klassen gab es einen spannenden Wettkampf der Mitschüler. Dabei wurden acht Klassensieger ermittelt: In der 6a Theresa K., Max S.A.; in der 6b Anika P., Maxim U.; in der 6c Dominik J, Alexsandra K. und in der 6d Miriam F. und Tin L. Am 28.11. fand dann die entscheidende Runde statt. Zuerst lasen die Kinder einen gut vorbereiteten Romanauszug nach eigener Wahl. Alle anderen Kinder der 6. Klassen hörten angespannt zu. Dann ging es in die nächste Runde. Hier nun musste ein unbekannter Text präsentiert werden! Gute Unterhaltung für zwei Stunden, aber keine leichte Entscheidung für die Jury. Doch zwei Teilnehmerinnen überzeugten besonders. Am Ende erzielte Aleksandra K. den zweiten Platz und Theresa K. den ersten. Die Siegerin wird unsere Schule auf der nächst höheren Ebene vertreten. Viel Erfolg und herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern! Das Foto zeigt die Teilnehmern mit ihren Buchpreisen, die beiden Siegerinnen in der Mitte.

N. Wunder | Knud Kamphues

Mini-Dom-Fieber

Unser Schulfest am 18.11. – ein Jahrmarkt des Schullebens
Friedrich-Spee-Haus, 18.11.2011. So ähnlich müsste Schule aussehen, wenn sie nur Spaß machen würde: Geschäftig rennen fröhliche Kinder und Jugendliche durch Klassenzimmer und Flure, durch Pausenhalle und Caféteria, Musik- und Kunstsäle. Im kreativen Chaos wird musiziert, vorgelesen, gebastelt, “speed-gedated” und verkauft – die Ankündigung des von Fanfaren begleiteten Marktschreiers zu Beginn des Mini-Doms stimmt: “Wir sehen schon der Leute Strom/ zum Basteln, Naschen, Spielen streben”. Von außerordentlich schmackhaften, hausgemachten Kuchen und Torten, frischen Waffeln bis hin zu herzhaftem Gegrillten gab es Essbares in Hülle und Fülle, dazu allerlei Getränke. Selbstgemachtes wurde, teils wunderschön präsentiert, mit viel Elan und Engagement angepriesen: “Kaufen Sie, das ist alles mit viel Liebe gemacht – naja, das dort ist mit etwas weniger Liebe gemacht, dafür ist es viel billiger!” Vieles war einfach nur schön, manches schön gemeint. Viele Aktivitäten spiegelten wider, was ohnehin zum Schulleben gehört, im normalen Betrieb allerdings durch den Unterricht behindert: Speed-Dating, Fühlspiele, Zielkrampenschießen. Letzteres übrigens im Vergleich zum Dosenwerfen wegen der Plastikbecher angenehm geräuscharm. Die Wiederbelebung einer vorübergehend schlummernden Tradition darf als geglückt bezeichnet werden, und auch wenn das ein oder andere noch optimierbar erscheint – so viel Aufregung und Freude in so wenig Raum schafft nur das Mini-Dom-Fieber.

Andreas Goletz de Ruffray

Seminartag Gesundheitsforschung

fb135c912e11d0955d5339dbb0fb64b0„Moderne Gesundheitsforschung: Ihre Aktionsfelder, Ziele und Bedeutung für die Praxis“ – so lautete der Titel eines Seminartags in der Katholischen Akademie, an dem 2 Profilkurse des 1. Semesters zusammen mit Schülergruppen der Gelehrtenschule des Johanneums und des Niels-Stensen-Gymnasiums teilnahmen. Nach einem Einführungsvortrag hatten die Schüler Gelegenheit
in kleinen Arbeitsgruppen verschiedene Aktionsfelder neuerer Gesundheitsforschung von führenden Wissenschaftlern – quasi aus erster Hand – nahe gebracht zu bekommen: aktuelle Grundlagenforschung im Bereich der Alzheimer-Erkrankung, der Herstellung von Herzgewebe mittels Stammzellen, HIV-Therapien, genetische Testreihen zur Seuchenabwehr, Tierversuche. Mögliche ethische Bedenken wurden in einer Arbeitsgruppe ausdrücklich zum Thema gemacht.
Die in den Arbeitsgruppen gewonnenen Einsichten wurden den anderen Seminarteilnehmern durch eine kurze Präsentaton (s. Foto) zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme an einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit 2 Medizinern und einem Ethiker, moderiert von dem ehemaligen Ansgar-Schüler Martin Spiewak, Redakteur der ZEIT, rundete den Seminartag ab; vor allem die Frage nach einer „Ethik des Handelns“ in Anbetracht der vielfältigen neuen medizinischen Möglichkeiten wurde in diesem Zusammenhang aufgeworfen.
Für die Schüler war es ein anspruchsvoller und anstrengender Tag, der ganz sicher einen kleinen Vorgeschmack auf die universitäre Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen bot.

Jürgen Brinkmann, Lehrer im Profil „Leib&Seele“