Archiv für den Monat: September 2012

Übergabe erfolgt

0b1c88ced6f0b085c93f0f49b1b09251Die Sankt-Ansgar-Schule ist angefragt worden, ob sie für die Dekoration des 16. Stockwerks in der Schulbehörde an der Hamburger Straße, also des Senatoren- und Behördenleitungsstockwerkes, Kunstwerke ihrer Schülerinnen und Schüler als Leihgabe zur Verfügung stellen könnte.  Gerne haben die Kunsterzieherinnen, Frau Jochem und Frau Köcher-Maue, Kunstwerke ihrer Schülerinnen und Schüler zu den Themenkreisen „Figuren in Treppenräumen“ sowie „Natur und Technik“ ausgewählt und der Schulleiter, Herr Stolze, hat es sich nicht nehmen lassen, die Kunstwerke in der Hamburger Straße persönlich zu übergeben. So hoffen wir, dass unsere freudig bunten Kunstwerke Herrn Senator Rabe und den leitenden Beamten der Schulbehörde ihre verantwortungsvolle Tätigkeit erleichtern werden. Es ist vorgesehen, dass die Ausstellung nach einer gewissen Zeit in das SIZ (Schulinformationszentrum) wandert.

FRSt | kk

Was wird mit dem Euro?

4788089bd8a55aab5c49e5a1be849089Kann die Krise auf die “Vereinigten Staaten von Europa” hinauslaufen ? Wie könnte dieser Weg für uns aussehen? Dr. Eckhoff aus der Bundesbankvertretung in Hamburg erklärte heute den 220 Schülerinnen und Schülern des 11. und 12. Jahrgangs der Sankt-Ansgar-Schule den aktuellen Stand und die Hintergründe der europäischen Schuldenkrise. Dabei wurde den Schülern schnell klar, dass die Finanzpolitik im Euro-Raum höchst kompliziert ist. Warum müssen Banken liquide bleiben, welche Rolle spielt der Zins, wie erklärt sich das Vertrauen in deutsche Anleihen? Deutschlands Rolle und Interesse sind dabei offensichtlich in den Mittelpunkt gerückt: Preisstabilität, Arbeitsplätze und Zinsniveaus machten den Schülern plausibel, dass es ihre Zukunft ist, um die es in dieser für viele Menschen schwer verständlichen Krise geht. Die vielen Fragen an den Referenten belegten dann auch die Nachdenklichkeit im Publikum, besonders aber über die Auswirkungen des Anleiheankaufprogramms der Europäischen Zentralbank. Dieser Vortrag und die anberaumte Zeit für möglichst viele Schülerfragen machten klar: mehr Durchblick und Weitblick in unseren Zukunftsfragen sind dringend geboten. Unsere Schüler werden wohl ein anderes Europa erleben. Dem Referenten gebührt ein großes Lob für seine Mühe, unbequeme und komplexe Mechanismen der Finanzmärkte für uns so verständlich aufzubereiten.

Dr. Meyer zu Natrup | knud kamphues 

Wohin laufen wir?

ac7c33aa31ab2592c041a54989f81f61Spiel- und Sportfest im Hammer Park Hamburg Hamm, 13.9.2012. Das Schöne an den Bundesjugendspielen sind … die Spiele! Und so kam doch ein betreuender Lehrkörperteil auf die Idee, mit noch ein wenig vage informierten Fünftklässlern über die Länge des 50m-Sprints zu verhandeln, nachdem ein Läufer die Titelfrage gestellt hatte. Nicht alle Sportler aber ließen sich so verunsichern, sondern gaben sich gezielt und gerne den Adrenalinstößen hin, die die Wettkampfatmosphäre auslöste. In fünf leichtathletischen Disziplinen – in verschiedenen Läufen, im Weitsprung, beim Werfen und Kugelstoßen – sowie beim Volley- und beim Völkerball gaben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 alles, betreut vom Kollegium und den Schülern der Oberstufe, mit Kuchen und Getränken versorgt vom Fachbereich Biologie. So gesellt sich zum Kaffeeduft ein Hauch von Olympia, der den einen die Zähne zusammenbeißen ließ und der anderen ein Lächeln auf die Lippen zauberte, allen aber das Erlebnis gemeinschaftlicher Bewegung verschaffte. Und wo man sich besonders anstrengte, durfte man auch ein wenig lockerer miteinander sein, was Schüler wie Lehrer sichtlich genossen. Bis wohin laufen wir also? So weit wie die Füße tragen und das Lächeln hält.

ag | kk