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X-mas / X-change

xmasAusgerechnet die im englischen Sprachraum häufig verwendete Abkürzung für Christmas, X-mas, welche vom Verein Deutsche Sprache zum „überflüssigsten und nervigsten Wort des Jahres 2008 in Deutschland “ gekürt worden war, als Motto des Advent an der SAS?

Zwar sehen Kritiker in der Schreibweise X-mas ein Trendwort – einen unpassenden Anglizismus, der mit der hierzulande gepflegten romantischen Christlichkeit rund um das Weihnachtsfest breche.  Aber das Wort hat eine lange Tradition: Seit frühchristlicher Zeit diente der griechische Buchstabe CHI (X) , ebenso wie Chi und Rho zusammen (XP), als Abkürzung für das Wort Chistos (ΧΡΙΣΤΟΣ).

Wir meinen, dass das Wort im Advent in geeigneter Weise aufhorchen lässt – gerade in seinem Gegensatz zu manch süßlichen Vorstellungen von Weihnachten. Es mag helfen den Blick zu schärfen für das, was an Weihnachten „auf uns zukommt“ und unser Leben wirklich verändert, auf dass wir unserem Leben eine veränderte Richtung geben (X-Change)

Mit unseren Stufenmessen (9.12.), den von der KSJ veranstaltenen Rorate-Messen im Kerzenschein mit anschließendem Frühstück im KSJ-Keller (um 7. 15 Uhr, 4.12./11.12.18.12.), den freitäglichen Morgenandachten (um 8.00 Uhr, 6.12./13.12) und weiteren Impulsen für Klassenraum und Kapelle  wollen wir uns auf den Weg machen.

Jürgen Brinkmann | Beauftragter für die Schulpastoral

Weihbischof Jaschke trifft 350 angehende Abiturienten

Bildschirmfoto 2013-12-10 um 08.04.19Das Treffen in der Adventszeit von Weihbischof Hans-Jochen Jaschke mit den angehenden Abiturienten der Katholischen Schulen in der Hansestadt hat inzwischen eine gute Tradition. 350 Schülerinnen und Schüler feierten am Vormittag in der Harburger Pfarrkirche St. Maria gemeinsam Gottesdienst.

“Glaubt an Euch!”, rief Jaschke den jungen Menschen zu, “Und nehmt Euch ein Beispiel an Maria.” Ihr Mut, Ihre Bereitschaft zum Aufbruch und Ihre Gelassenheit seien beispielgebend – gerade auch für die bevorstehende Abi-Phase.

Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Schülerinnen und Schüler der katholischen Oberstufen zu Fuß zum Kulturzentrum Rieckhof, um dort gemeinsamm mit den Schulleitungen, Tutoren, Weihbischof Jaschke sowie Schuldezernent Erhard Porten zu frühstücken.

(Quelle: Katholisches Schulamt Hamburg www.kshh.de)

Parallel zur Bischofsmesse feierte die Sankt-Ansgar-Schule Stufengottesdienste im Mariendom (ab Kl. 8) mit P. Löwenstein SJ und im Kleinen Michel (5-7) mit P. Mrosko SJ.

Ist Dabeisein alles?

7309116d8181c25a3ce4c187eb85f635Zum Start ins neue Schuljahr stellen wir uns dem olympischen Motto Domkirche, 2.8.2012. Während zeitgleich bei den olympischen Spielen in Londons Stadtsteil Hackney Startschüsse gellen, beginnen wir das Schuljahr traditionell mit einem Gottesdienst. Worin sich unsere Ziele von denen der olympischen Berufsathleten unterscheiden, wird schon vor der Messe auf dem Domplatz deutlich: Mit leuchtenden Augen begrüßen Schüler Freunde und Freundinnen, die ihnen sechs Wochen lang gefehlt haben. Schule lebt besser aus dem Mit- als aus dem Gegeneinander, was auch Jesu Antwort auf die Frage im Matthäusevangelium „wer ist im Himmelreich der Größte“ zeigt. Wie ein Kind sein zu können schützt vor bloß nutzenorientiertem und hierarchischem Denken. Pater Adler führt den Gedanken weiter und stellt zwei Bedingungen auf, ohne die das olympische Motto ‚Dabeisein ist alles‘ für die Schule bedeutungslos bleibt: Rücksichtnahme auf die Mitspieler und das Bemühen darum, dass auch wirklich alle dabei sein können. Während das Berufsathletentum wie schon in der Antike die Todesglocke der olympischen Spiele zu läuten begonnen hat, muss Schule darauf achten, nicht bloß die Konkurrenzgesellschaft abzubilden, sondern eines der wichtigsten Lernziele auch im Schuljahr 2012/2013 zu verfolgen: Wie ein Kind sein zu können.

ag | kk