Schlagwort-Archiv: Physik

Sprint an der Ampel – geräuschlos durch die Innenstadt

Bildschirmfoto 2013-09-17 um 08.30.21Wir waren dabei, beim Projekt-Start mint:pink, einem Projekt mit dem Ziel, mehr coole Mädchen für das Physik-Profil zu begeistern. Bei der Übergabe eines Brennstoffzellenautos vor dem Rathaus an die Projektleitung gab es einen Empfang mit Sekt und Selters. Dieses Auto ist eines von weltweit nur 400 Brennstoffzellen-PkWs. Bei einer Probefahrt konnten wir es spüren: Der Elektromotor beschleunigt wie eine Rakete, ein WOW-Effekt, nahezu geräuschlos von Null auf Sechzig – leider darf man in der Stadt nicht schneller fahren. Man spürt sehr deutlich die Kurven und es hat Ähnlichkeit mit einem Dom-Besuch mit Achterbahn. Wir hatten sehr viel Spaß beim Fahren mit diesem Auto, so dass wir uns schon darauf freuen, es am Tag der offenen Tür in der Schule vorstellen zu dürfen. Auf die Probefahrt folgte noch ein kurzer Informationsaustausch mit der Projektleitung von mint:pink. Auch konnten wir die mint:pink-Teilnehmerinnen des MCGs kennen lernen. Wir freuen uns sehr auf die ersten Projekttage im Februar und werden weiter berichten.

9.Klasse – Laura (13), Luca (14), Mara (15)

 

Richtungsweisende Kooperation

242eeedf67d890045b56210ce4071f0aDESY unterzeichnet Kooperationsvertrag mit fünf Hamburger Gymnasien, darunter die Sankt-Ansgar-Schule. „Es ist symbolträchtig und richtungsweisend für die Metropolregion, wenn ein Großforschungslabor und fünf Schulen zusammenarbeiten“, sagt DESY-Direktor Helmut Dosch und betont, dass die Kooperation noch über das hinausgeht, was das DESY schon seit Jahren mit dem Schülerlabor physik.begreifen anbietet. „Das ist strategischer angelegt und ich bin sicher, es wird ein Erfolgskonzept.“ Sofern die beteiligten Lehrern einen langen Atem beweisen. „Die Dinge sind aufwändig und wahnsinnig kompliziert“, betont der Professor für Festkörperphysik. „Wir brauchen aber auch in der Zukunft die jungen Leute, die sich auf diese schwierigen Fragen vorbereiten.“

Professor Michael Kobel, Leiter des Netzwerks Teilchenwelt, der extra aus Dresden zu der Vertragsunterzeichnung angereist ist, lobt das Engagement und den Mut der Lehrkräfte, sich auf unsicheres Terrain zu begeben: „Sie beschäftigen sich hier mit Themen jenseits der Schulbuchphysik.“ Es sei nicht leicht, als Lehrer zuzugeben, dass man es nicht so genau wisse, aber gemeinsam mit den Schülern Antworten oder genauere Fragen finden wolle. „Aber das ist genau die Haltung, die Forschung ausmacht“, unterstreicht der Teilchenphysiker.

[...]Das Wahlfach Naturwissenschaft statt dritter Fremdsprache ab Klasse Acht bietet auch die Sankt-Ansgar-Schule. Dazu kommen außerschulische Angebote, wie Wettbewerbe, die Nano-AG oder eben der Schülerkurs Teilchenphysik: „Der Kooperationsvertrag mit dem DESY eröffnet den Schülern und Schülerinnen ganz hervorragende Möglichkeiten, das ist so etwas wie das Sahnehäubchen“, sagt Schulleiter Friedrich Stolze.

Eine seiner engagierten Schülerinnen ist Friederike aus dem ersten Semester. Vor einem Jahr hat sie den Schülerkurs Teilchenphysik belegt und auch schon Veranstaltungen im DESY-Schülerlabor besucht. Jetzt will sie sich als Tutorin bewerben, um im nächsten Frühjahr ans CERN zu fahren. Den Vortrag über die Teilchenphysik hat sie heute zum dritten Mal gehört: „Und jedes Mal verstehe ich ein wenig mehr.“Es ist ein Prozess aus Fragen, erstem Verstehen und Weiterfragen, der nicht aufhört. So wie die Grundlagenforschung am DESY.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von Deike Uhtenwoldt, Initiative NAT. Bild Thomas Rokos, Initiative NAT.

Teilchenphysik – SAS am Desy

7ce7c708faf2286a4a32c3cdbb2c7202Zusammen mit Schülern des Emil-Krause-Gymnasiums, des Matthias-Claudius-Gymnasium, Gymnasium Süderelbe und dem Gymnasium Grootmoor nahmen wir an dem dritten Teil der Kooperation Teilchenphysik und Masterclass teil. Wir trafen uns am DESY, kehrten dieses Mal wir wieder zum „Anfang“ zurück und befassten uns mit Nebelkammern und Teilchen.

Zunächst hörten wir einen Einstiegsvortrag über kosmische Strahlung, was diese ist und wurden über den derzeitigen Stand der Wissenschaft informiert. Dann gingen wir dazu über uns eine eigene Nebelkammer zum Teilchennachweis zu bauen. Nach dem Zusammentragen der Ergebnisse folge ein Besuch der Kantine. Im Anschluss an die Mittagspause hörten wir einen Vortrag über Myonen und arbeiteten an einem Detektor, der zusammen mit einem extra dafür entwickelten Programm die Anwesenheit von Myonen aufzeichnen sollte.
Am Ende haben wir unsere Ergebnisse aller Gruppen in einem Diagramm zusammengetragen und diskutiert. Laut Schüleraussagen war der dritte Teil der Masterclass am besten umgesetzt worden und bereicherte die Teilnehmer in ihrem Interessengebiet am meisten.
Klasse 8d