Schlagwort-Archiv: Sozialprojekt

Kerala aktuell

KeralaVon unseren Freunden in Kerala erreichen uns gute Nachrichten. Unsere Spendengelder sind inzwischen zum Wohl der Schülerschaft und der Lehrerinnen investiert worden. Auf den Fotos sehen wir, dass die Schule jetzt über eine schöne, große Aula verfügt, die für viele Zwecke genutzt wird: für Gottesdienste, Versammlungen, fröhliche Schulfeste und auch mal als Klassenraum für den ganz normalen Unterricht. Die Tische und Bänke sind auf den Fotos noch im Werden, aber auch sie dürften mittlerweile in Gebrauch sein.

Pater Syriac hat uns eine detaillierte Aufstellung geschickt, aus der hervorgeht, was er mit unserer Hilfe anschaffen und aufbauen konnte (siehe Schaukasten FSH). Seinen Dank gebe ich gern weiter und ein herzliches „Vergelt’s Gott“!

Ha, im November 2013 

8. Hamburger Wohlfühlmorgen in der SAS

Inzwischen hat er seinen festen Platz in der Sankt-Ansgar-Schule: der Hamburger Wohlfühlmorgen. Für viele arme und obdachlose Menschen in Hamburg ist dieser Termin ein besonderer Festtag. Zum Auftakt erhielten die mehr als 400 Gäste am vergangenen Wochenende vom Renaissance Hamburg Hotel ein Frühstück. Im Anschluss standen kostenlose Angebote zur Verfügung: Friseurbesuch, Akupunktur, Sozial- und Rechtsberatung, Massage, Pediküre und Fotoshooting (s.u.). Ebenfalls vor Ort waren Tierärzte sowie eine rollende Arzt- und Zahnarztpraxis. Zahlreiche ehrenamtlich tätige Schülerinnen und Schüler der SAS sorgten mit ihrem Einsatz und ihrer persönlichen Zuwendung dafür, dass bedürftige Menschen einen besonderen Tag erleben konnten.

Initiatoren sind der Malteser Hilfsdienst e.V., die Caritas, der Sozialdienst katholischer Frauen sowie die Alimaus. Ihr gemeinsames Anliegen: armen und obdachlosen Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind, dass sie nicht vergessen werden. Mit dieser Aktion wollen die Veranstalter Zeichen setzen, Oasen der Hoffnung schaffen und diesen Menschen den Respekt erweisen, den sie verdienen. Es geht darum, ihnen eine kleine Auszeit zu geben, eine Zeit des Wohlfühlens und Genießens – körperlich, kulinarisch, emotional und geistlich.

Matthias Maschlanka & Jutta Spohrer (Fotos)

Eindrucksvolle Vorstellung des neuen Sozialprojekts

3f238fd44077716c8e5d6a89ba098bc8Schüler und Schülerinnen der 9c hatten sich äußerlich, inhaltlich und medial kompetent auf die Präsentation vorbereitet. Sie stellten der Schulgemeinschaft am Mittwoch, dem 16. Mai 2012 die Loyola Schule in Kerala vor, die wir ab heute finanziell unterstützen wollen. Zwei Mitschülerinnen traten im Sari auf und zeigten damit eine der schönen Seiten der indischen Kultur. Im Vortrag wurde dann deutlich, dass es auch Schattenseiten gibt, dass nämlich die Frau nach wie vor unterdrückt wird und oft in Angst vor den Repressalien der Familie und der Gesellschaft lebt. Einem Zeitungsbericht des Hamburger Abendblattes zufolge werden immer noch monatlich 50 000 (!) weibliche Embryos getötet, weil Töchter nichts als Ärger und Probleme bringen und nicht selten den finanziellen Ruin der Familie bedeuten. Dagegen setzt Pater Syriac ein Zeichen mit seiner Schule, in der Mädchen so selbstverständlich ihr Recht auf Schulbildung wahrnehmen können wie Jungen. Mehr noch, Pater Syriac bildet die (ausschließlich weiblichen) Lehrkräfte an seiner Schule selbst aus, damit diese Frauen ihren Lebensunterhalt selbständig und unabhängig bestreiten können. Die hohe Qualität dieser Ausbildung zeigt sich in der Tatsache, dass neben Katholiken auch andere christliche Glaubensgemeinschaften, Hindus und Moslems aufgenommen werden und Eltern anderer Religionen ihre Kinder gern und gewollt der Loyola Schule anvertrauen. Und das, obwohl noch vieles im Aufbau begriffen ist und es an allen Ecken und Kanten fehlt. Wir wollen zügig helfen, denn ein Schulgebäude mit 4 Klassenräumen soll bald das barackenähnliche Provisorium ersetzen, in dem die Kinder kaum vor den Regenfällen der sich nahenden Monsunzeit geschützt sind. Wir wollen für Tische und Bänke sorgen, Bücher und die dazugehörigen Regale stehen danach auf unserer „to do-Liste“. Manch einer mag überrascht gewesen sein, dass er oder sie so schnell aktiv werden soll, aber die kommenden Tage sind doch eine gute Gelegenheit, im privaten Umfeld manchen Euro locker zu machen für die gute Sache.

Dem Enthusiasmus unserer indischen Freunde wollen wir nicht nachstehen und ihnen zeigen, dass wir ihre Sache unterstützen und sie in unseren Gedanken begleiten beim Aufbau ihrer Schule.

Ha | kk