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Und läuft und läuft und läuft

69d6ff0435bd23737f70d86eea2b429dUnser Sponsorenlauf für die Loyola School in Indien Hamburg/Außenalster, 14.9.2012. Victor trägt seinen Namen zu Recht: Der Achtklässler war der unbestrittene Sieger mit vier Alsterumrundungen, also etwa 33 Kilometern, vor Moritz, zehnte Klasse, mit drei Umrundungen. Gewonnen aber haben alle Ansgar-Schülerinnen und –Schüler, denen sämtlich die 10,5 km-Minimalrunde ab Start in der Schule gelungen ist. Gewonnen hat die Loyola School in Kerala, Indien, der die erlaufenen Gelder zukommen werden. Gewonnen haben alle an Organisation und Durchführung beteiligten Eltern, Lehrer und Schüler, ob sie nun Kuchen für die „Party danach“ buken, die Stempelstationen besetzten oder als mobile Sanitätseinheiten auf ihren Einsatz warteten. Selbst beim am gestrigen Sportfest leicht verletzte Schüler absolvierten tapfer ihre Runden, zur Not mit Gehhilfe, und erreichten schließlich die Rückkehrerbegrüßungsanlage in der Schule, unsere Big Band, deren ‚Crocodile Rock‘ ein wirksames Regenerationsprogramm ist.

Die letzte Bilanz bleibt noch zu ziehen, aber eines ist jetzt schon sicher. Wenn HSV- und St. Pauli-Fans gemeinsam und freundschaftlich für die gute Sache kämpfen, beweist das wieder einmal: Jede Hilfe hilft auch dem Helfer.

ag | kk

DANKE, DANKE, DANKE!!!

11.855,90 Euro habe ich heute an Pater Syriac überwiesen – und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Täglich kommen weitere Euros und Cents dazu, von Schülern, Lehrern und Eltern, die sich noch daran beteiligen wollen, die Ergebnisse unseres Sponsorenlaufs zu verbessern. In Worten Elftausendachthundertfünfundfünfzig Euro und neunzig Cent!!!. Wer hätte das erwarten können! Alle zusammen haben wir diese gigantische Summe erlaufen! Hunderte von Schülern und Dutzende von Lehrkräften, die sich nicht zu fein waren und keine Hemmungen hatten, bei Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden, Geschäftsleuten und vielen mehr für die gute Sache zu werben. Pater Syriac und seine Schüler werden vor Freude in die Luft springen, wenn sie unsere Hilfsbereitschaft aus Deutschland in Tische, Stühle, Bänke, Regale und vor allem Schulbücher ummünzen können. Auf die Fotos freue ich mich heute schon. Ihr werdet sie im Schaukasten vor dem Friedrich-Spee-Haus ebenfalls erleben können. Auch ein Foto des Neubaus, in dem die Klassen eingerichtet werden, hänge ich aus.Und hier eine kleine Nachlese zum Sponsorenlauf:… und dann war da noch

  • die Schülerin, die in ihrer Wohnstraße rauf und runter gelaufen ist und von vielen Nachbarn Spenden erbeten hat
  • der Schüler, der marathonreife 4 Runden um die Alster gelaufen ist und damit seine Sponsoren „arm“ gemacht haben dürfte
  • die Kollegin, die auf der Alsterrunde ehemalige Nachbarn getroffen hat, die spontan bereit waren, sich an der Aktion zu beteiligen.
  • der Schüler, dem die 16 Spalten auf dem Sponsorenzettel nicht reichten und der auch noch die Rückseite füllen konnte
  • der Schüler, der auf dem Weg mit älteren Herrschaften ins Gespräch kam, die ihn ebenfalls finanziell unterstützt haben
  • die Band-Mitglieder, die uns bei der Rückkehr musikalisch so toll unterhalten haben und sich dafür pro Song haben sponsern lassen
  • die Eltern, die so überwältigend viel Kuchen gebacken haben, dass wir die Reste an die Hamburger Tafel weitergereicht haben
  • die Schülerin, auf deren Sponsorenzettel ganz viele Menschen „anonym“ gespendet haben
  • die Schülerin, die aufgrund einer Verletzung bei den Bundesjugendspielen am Vortag im Rollstuhl saß und von ihren Klassenkameraden um die Alster geschoben wurde
  • der Kollege, der den gesammelten Betrag aus seiner Klasse großzügig aufgerundet hat
  • die vielen Oberstufenschüler, die trotz Klausur danach noch mitgelaufen sind
  • die vielen Kollegen und Helfer, die bei kaltem Wind und manchem Regentropfen rund um die Alster fleißig Stempel verteilt haben
  • die Sanitäter, die manches Wehwehchen haben lindern können
  • die fleißige Klasse, die das unglaubliche Ergebnis von 955 Euro durch ihre Sponsoren erreicht hat
  • die Schülerin, die ein paar Tage nach dem Lauf zu mir kam und sagte, sie sei zwar nicht mitgelaufen, wolle aber auch ihren Teil zum Gelingen beitragen und mir ein paar Euro in die Hand drückte
  • der junge Schüler, der erst am Tag des Laufs auf den Geschmack gekommen ist und sich zum kreativen Sponsorenwerber entwickelt hat
  • Herr Kleinhans, unser Schulkantinen-Caterer, der uns großzügig mit Bananen und Müsliriegeln versorgt hat

Vielen herzlichen Dank an Euch und Sie alle, es war ein tolles Ereignis und das Geldzählen hat mir Spaß gemacht.

C. Haarmeyer